Schwarzes Maca: Was die seltene Knolle aus Junín besonders macht
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Auf dem Hochplateau von Junín in Peru wächst Maca auf über 4’000 Metern. Wer die Knollen nach der Ernte betrachtet, sieht nicht nur eine Farbe: Gelb, Rot, Violett und Schwarz gehören zur Vielfalt dieser Andenpflanze. Die schwarze Variante fällt dabei auch durch ihre Seltenheit auf.
Maca ist in Junín kein neues Trendprodukt. Ein historischer Überblick des International Potato Center verweist auf einen Bericht von 1572: Die Menschen der Region Chinchaycocha nutzten Maca schon damals als Tauschware. Das peruanische Agrarforschungsinstitut INIA beschreibt, wie die Knollen nach Farben unterschieden und nach der Ernte getrocknet werden.
Warum schwarzes Maca besonders ist
Eine Erhebung von 1992 untersuchte 758 Maca-Proben aus der Region Junín. Rund 4 % waren schwarz, rund 48 % gelb. Die 2016 veröffentlichte Facharbeit führt diese Zahlen an. Die Verteilung kann von Ernte zu Ernte schwanken. Klar ist: Wer ausschliesslich schwarzes Maca anbieten will, muss gezielt diese selteneren Knollen auswählen.
Genau diese Auswahl steckt hinter bunaroba Maca Schwarz. Der Maca Mix greift dagegen die Farbvielfalt von Junín auf und vereint gelbes, rotes, schwarzes und violettes Maca. Das eine stellt die seltene schwarze Variante in den Mittelpunkt, das andere die Mischung. Beide kommen aus Junín de Pasco, sind bio-zertifiziert und bestehen aus Maca ohne weitere Zutaten.
Vom Hochplateau in die Küche
Für den ersten Versuch muss es kein aufwendiges Rezept sein. Ein Teelöffel in Haferflocken, Joghurt und geriebenem Apfel lässt den Eigengeschmack des Pulvers erkennen. Wer es cremiger mag, mixt Maca mit Banane und Milch oder einem Pflanzendrink. Für einen warmen Kakao das Pulver erst mit wenig Flüssigkeit glatt rühren und dann den Rest zugeben.
Auf beiden bunaroba Packungen sind 5 g, ungefähr ein Teelöffel, als tägliche Verzehrmenge angegeben. Wenn dich der Unterschied zwischen Schwarz und Mix interessiert, verwende für beide dasselbe Grundrezept. So lernst du die beiden Auswahlen kennen, ohne dass andere Zutaten den Vergleich bestimmen.
Schwarzes Maca ist mehr als eine andere Farbe auf der Dose: Es ist eine gezielte Auswahl einer selteneren Variante aus einer Pflanze, die in Junín seit Jahrhunderten angebaut und genutzt wird.
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